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Technik

 

Screenshot des Browsers mit geöffnetem Enterprise Content-Management-System der Firma incca GmbH

Der Einsatz eines Enterprise Content-Management-Systems (ECMS)
Primär dient ein ECMS zum verwalten der Inhalte eines Internetportals. Dabei können zum Einen ohne Programmierkenntnisse neue Seiten erstellt und bereits bestehende zeitnah angepasst werden und zum Anderen redaktionelle Inhalte wie beispielsweise Newsmeldungen oder ein Terminkalender über ein Redaktionstool individuell in die Seite integriert werden. Das hier beschriebene ECMS der Firma incca bietet neben einer intuitiven Bedienung und nutzerspezifischer Anpassung auch die Option einer barrierefreien Darstellung der produzierten Seiten.

Durch die Trennung von Inhalt und Layout, können Texte, Bilder oder Applikationen über das ECMS gepflegt werden, ohne dass auf die barrierefreie Darstellung geachtete werden muss. Das System erstellt selbständig den Aufbau, die Struktur und das Layout für das gewünschte Internetportal. Diese Eigenschaft spart nicht nur Zeit bei der täglichen Arbeit, sondern verhindert zudem teuere Anpassungen bei einer neuen oder geänderten Anforderung an die Internetplattform. Somit ergibt sich aus der Nutzung der ECMS Lösung von incca eine wirtschaftliche Rentabilität für den Auftraggeber und die Gewährleistung einer vollständig barrierenfreien Zugänglichkeit des bereitgestellten Informationsangebots für den Interessenten.

 
Screenshot eines Browserfensters mit der Startseite von Keine Macht den Barrieren und aktivierten Cascading Style Sheets

Verwendung von Cascading Style Sheets (CSS)
Durch die Verwendung von CSS ist eine Trennung von Inhalt und Layout möglich. Alle Layoutangaben, wie Schriftart, Größe, Positionen und Abstände werden durch die Style-Sheet-Datei beschrieben. Im HTML-Code befinden sich nur die Inhalte der Website. Ist dieser fehlerfrei strukturiert, kann die Seite auch ohne CSS ausgegeben werden. So wird nur der Inhalt in linearer strukturierter Form ausgegeben.

 
Screenshot eines Browserfensters mit der Startseite von Keine Macht den Barrieren und aktivierten Cascading Style Sheets sowie großer Schriftgröße

Verwendung von relativen statt absoluten Maßeinheiten
Durch die Verwendung relativer anstatt absoluter Maßeinheiten skaliert sich der Inhalt immer auf die Fenstergröße des Browsers und gibt somit für jeden Benutzer den Inhalt individuell entsprechend seiner Auflösung aus.

Durch die relativen Maßangaben lässt sich auch die Schriftgröße skalieren, was besonders für sehbehinderte Menschen sehr hilfreich ist. Jeder Benutzer kann sich die Webseiten in seiner bevorzugten Einstellung anzeigen lassen.

 
Screenshot eines Browserfensters mit der Startseite von Keine Macht den Barrieren und deaktiviertem Cascading Style Sheet

Darstellung ohne Cascading Style Sheets (CSS)
Wie unter dem Punkt “Verwendung von Cascading Style Sheets“ bereits beschrieben, können Seiten, welche diese Technik nutzen auch ohne Layoutvorgaben angezeigt werden. Diese Darstellungsoption ermöglicht eine reine Textform, welche auch für Textbrowser geeignet ist.

 
Screenshot eines Browserfensters des Lynx-Textbrowsers mit der Startseite von Keine Macht den Barrieren

Darstellung der Seite im Lynx-Textbrowser.
Aufbau und Struktur einer barrierefreien Internetseite erlauben eine reine Textdarstellung. Diese kann für Textbrowser wie beispielsweise Lynx oder diverse Alternativausgabegeräte wie z. B. eine Braillezeile genutzt werden.

 
Palm Personal Digital Assistent mit geöffnetem Browser, welcher die Startseite von Keine Macht den Barrieren darstellt

Mobile Endgeräte
Geräteunabhängige Internetauftritte werden immer wichtiger, da die Anzahl der mobilen Endgräte laufend zunimmt. Durch die barrierefreie Gestaltung von Webauftritten wird nicht nur den Anforderungen von Screenreadern oder Spezialtastaturen entsprochen, sondern auch mobilen Endgräten wie PDA oder Handy.

Zudem reduzieren sich die Dateigrößen erheblich, was die Ladezeiten deutlich verringert.

 
Screenshot eines Browserfensters mit der Startseite von Keine Macht den Barrieren in der Druckvorschau-Ansicht

Druckversion mit Print CSS
Einige Elemente einer Website sind für einen Ausdruck überflüssig. Navigation, Suche oder Werbebanner sind nur einige Beispiele. Viele Webauftritte bieten bereits eine Druckversion ihrer Inhalte an. Diese werden aber meist Serverseitig erzeugt und generieren so zusätzlichen Traffic. Mit neueren Browsern und einer Print CSS besteht die Möglichkeit, Webauftritte für den Druck zu optimieren ohne zusätzlich Traffic zu generieren. Dieser Prozess spart nicht nur Datentransfer, sondern erleichtert zudem in großem Maße die druckfertige Darstellung einer Seite.